Trio Aurora
Gegründet wurde das Trio im Jahr 2022 von Ani Ter-Martirosyan (Klavier), Diana Rohnfelder (Fagott) und Mari Ángeles Del Valle Casado (Saxophon), die sich als Dozentinnen an der Hochschule für Musik und Tanz Köln kennenlernten. Was zunächst eine berufliche Begegnung war, entwickelte sich rasch zu einer tiefen künstlerischen Verbindung: Schon nach wenigen gemeinsamen Proben war spürbar, dass zwischen uns ein ganz besonderer musikalischer Gleichklang besteht.
Unsere seltene Besetzung - Klavier, Fagott und Saxophon - eröffnet ein farbenreiches Klangspektrum, das sowohl in originalen Kompositionen als auch in eigens arrangierten Werken zur Geltung kommt. Was uns verbindet, ist die Leidenschaft für musikalische Ausdruckskraft, stilistische Vielfalt und der gemeinsame Wunsch das Repertoire für diese ungewöhnliche Formation mit Leben zu füllen.
Jede von uns blickt auf eine eigenständige international profilierte Laufbahn zurück - als Solistin, Kammermusikerin, Orchestermusikerin und Pädagogin. Doch im Trio Aurora verschmelzen diese Wege zu einem gemeinsamen Klangraum, in dem Sensibilität, Energie und Vertrauen hörbar werden. Gemeinsam möchten wir nicht nur musikalisch begeistern, sondern auch neue Perspektiven auf die klassische Kammermusik eröffnen.
Diana Rohnfelder wurde in München geboren. Sie absolvierte ein Jungstudium an der Musikhochschule München und studierte nach dem Abitur den Bachelor bei Lyndon Watts in Bern. Es folgte ein Masterstudium und das Konzertexamen bei Tobias Pelkner in Detmold, welches sie 2021 mit Auszeichnung bestand.
Diverse Meisterkurse unter anderem bei Sergio Azzolini, Ole Kristian T. Dahl, Dag Jensen und Klaus Thunemann ergänzten ihre Ausbildung. Die beiden Kontrafagott-Dozenten Gernot Friedrich und Stephan Krings prägten ihr Kontrafagottspiel.
Für das Jahr 2018 wurde die junge Musikerin mit dem Musikstipendium der Märkischen Kulturkonferenz (MKK) ausgezeichnet. Neben weiteren Preisen und Auszeichnungen ist sie unter anderem Preisträgerin des 6. internationalen Richard-Wagner Nachwuchswettbewerbs.
Nachdem Diana Rohnfelder erste Orchestererfahrungen in der Jungen Deutschen Philharmonie, dem Schweizer Jugend-Sinfonie-Orchester und als Akademistin in der Orff-Akademie des Münchner Rundfunkorchesters sammelte, führte sie in der Saison 2015/16 ein befristetes Engagement als Solo Kontrafagottistin zu den Düsseldorfer Symphonikern. Seit 2016 spielt Diana Rohnfelder zunächst als 2. Fagottistin und seit 2018 als Solo-Kontrafagottistin im Gürzenich-Orchester Köln.
Von 2018-2022 war sie als Dozentin für Kontrafagott an der Hochschule für Musik und Tanz Köln tätig, seit 2021 unterrichtet sie in der gleichen Position an der Robert- Schumann-Hochschule in Düsseldorf.
Die in Andalusien geborene Saxophonistin Mari Ángeles Del Valle ist Trägerin zahlreicher internationale Auszeichnungen. Zu ihren Erfolgen zählen unter anderem der Gewinn des Adolphe-Sax- Wettbewerbs in Paris, des SaxoVoce-Wettbewerbs sowie der erste Preis beim Wettbewerb der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Zudem wurde sie als beste Holzbläserin beim spanischen Intercentros-Melómano-Wettbewerb – einer der bedeutendsten Ehrungen für ihr Instrument – ausgezeichnet.
Ihr Konzertexamen absolvierte sie mit Auszeichnung an der Hochschule für Musik und Tanz Köln unter der Leitung des renommierten kanadischen Professors Daniel Gauthier. Darüber hinaus erwarb sie einen Masterabschluss im Fach Neue Musik und erreichte 2019 das Halbfinale der Internationalen Adolphe-Sax-Competition in Dinant. Im Alter von 28 Jahren übernahm sie einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, den sie seit 2021 erfolgreich neben ihrer aktiven Musikkarriere ausübt.
Ihr Konzertexamen absolvierte sie mit Auszeichnung an der Hochschule für Musik und Tanz Köln unter der Leitung des renommierten kanadischen Professors Daniel Gauthier. Darüber hinaus erwarb sie einen Masterabschluss im Fach Neue Musik und erreichte 2019 das Halbfinale der Internationalen Adolphe-Sax-Competition in Dinant. Im Alter von 28 Jahren übernahm sie einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, den sie seit 2021 erfolgreich neben ihrer aktiven Musikkarriere ausübt.
Als vielseitige Musikerin arbeitet sie regelmäßig mit namhaften Dirigenten wie John Axelrod, Hernández Silva, Alexander Rumpf und Juan García zusammen. Ihre Auftritte erstrecken sich über bedeutende Konzertsäle wie die Kölner Philharmonie, Duisburger Philharmonie, Elbphilharmonie, die Alte Oper Frankfurt sowie das Teatro Maestranza in Sevilla. Besonders hervorzuheben ist ihre Rolle als Sopransaxophonistin des Eternum Saxophon Quartetts, mit dem sie ihre Leidenschaft für Kammermusik in kreativen Projekten zum Ausdruck bringt. Regelmäßig wird sie zudem von renommierten Kammermusikensembles wie dem Ensemble Modern und dem Ensemble Notabu eingeladen.
Ihr musikalisches Schaffen umfasst ein breites Repertoire, das sowohl zeitgenössische als auch klassische Werke beinhaltet. Dabei treten sie als Solistin unter der Leitung von Alexander Rumpf in Köln sowie Juan García in Sevilla auf. Ihr künstlerischer Werdegang wurde durch zahlreiche Stiftungen und Stipendien gefördert, was ihr Auftritte in bedeutenden Konzertsälen und Einladungen zu internationalen Festivals wie dem Festival Liedberg, Eigenzeit und Acht Brücken ermöglichte.
Die außergewöhnliche Virtuosität, der beeindruckende Tonumfang und der faszinierende Klang ihres Instruments wurden in Fachpublikationen wie dem Opernmagazin, der Badischen Zeitung und Scherzo (Madrid) lobend hervorgehoben.
Programm
Michail Glinka (1824-1857)
Trio Pathetique
Francis Poulenc (1899-1963)
Trio FP 43
Max Bruch (1838-1920)
aus Acht Stücke op. 83 Nr. 2, 3, 4
Astor Piazzolla (1921-1992)
Vier Jahreszeiten
Daniel Schnyder (*1961)
„Worlds Beyond“
Repertoire-
liste
Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Trio B-Dur op. 11 „Gassenhauer-Trio“
Max Bruch (1838-1920)
Acht Stücke op. 83
Edward Elgar (1857-1934)
Salut d ́amour
Jean Françaix (1912-1997)
Trio
Michail Glinka (1824-1857)
Trio Pathetique
August Klughardt (1847-1902)
Schilflieder op. 28
Astor Piazzolla (1921-1992)
Vier Jahreszeiten
Francis Poulenc (1899-1963)
Trio FP 43
Andre Previn (1929-2019)
Trio
Daniel Schnyder (*1961)
„Worlds Beyond“