Duo Lied

Das romantische Kunstlied. Werke von der Romantik bis zur Moderne

Tomas Kildisius & Ani Ter-Martirosyan

Beispielprogramm aus bisherigen Konzerten:

 

Ein Liederabend: Dichterliebe

Teil 1

 

Adelaide, Op. 46 (van Beethoven, Ludwig)

 

Don Quichotte à Dulcinée (Ravel, Maurice / Morand, Paul)

 

     1.     Chanson romanesque
2.     Chanson épique
3.     Chanson à boire

Le Tombeau de Couperin (Ravel, Maurice / Morand, Paul)

 

Toccata

Three Tennyson Songs (Dove, Jonathan / Tennyson, Alfred)

 

1.     Dark House
2.     O, Swallow, Swallow

Schwanengesang, D 957 (Schubert, Franz / Rellstab, Ludwig)

 

1.     Ständchen

Die schöne Müllerin, D 795 (Schubert, Franz / Müller, Wilhelm)

 

1.     Das Wandern
2.     Wohin?

 

Erlkönig, Op. 1/D 328 (Schubert, Franz / von Goethe, Johann Wolfgang)

 

–   Pause   –

 

Ein Liederabend: Dichterliebe

Teil 2

 

 

Klaviersonate Nr. in 2 g-Moll, Op. 22 (Schumann, Robert)

 

I.  So rasch wie möglich

 

 

Dichterliebe, Op.48 (Schumann, Robert / Heine, Heinrich)

 

1.     Im wunderschönen Monat Mai

2.     Aus meinen Tränen sprießen

3.     Die Rose, die Lilie, die Taube, die Sonne

4.     Wenn ich in deine Augen seh’

5.     Ich will meine Seele tauchen

6.     Im Rhein, im heiligen Strome

7.     Ich grolle nicht

8.     Und wüßten’s die Blumen, die kleinen

9.     Das ist ein Flöten und Geigen

10. Hör ich das Liedchen klingen

11. Ein Jüngling liebt ein Mädchen

12. Am leuchtenden Sommermorgen

13. Ich hab’ im Traum geweinet

14. Allnächtlich im Träume

15. Aus alten Märchen

16. Die alten, bösen Lieder

Das Konzert „Ein Liederabend: Dichterliebe“ des Duos Kildišius / Ter-Martirosyan bezeichnete die Neuß-Grevenbroicher Zeitung als einen „Liederabend der Extraklasse“ und zugleich als das „gefühlvolle romantische Fest“.

Der Schwerpunkt ihres Repertoires liegt auf dem deutschen romantischen Kunstlied, insbesondere auf Liederzyklen wie Schumanns „Dichterliebe” & „Liederkreis“, Wolfs „Michelangelo Lieder”, Brahms „Vier ernste Gesänge”, aber auch Ravels „Don Quichotte à Dulcinée“ gehört dazu. Dabei zeichnet das Duo eine große Freiheit der Stilrichtung aus. Auch das französische Chanson, die russische Romanze, der englische Song sowie die litauische Daina sind wichtige Bestandteile ihrer Arbeit.

Der Bass-Bariton Tomas Kildišius und die Pianistin Ani Ter-Martirosyan lernten sich während ihres Studiums an der Robert Schumann Hochschule bei den renommierten Professoren für Lied und Liedgestaltung Konrad Jarnot und Hans Eijsackers in Düsseldorf kennen. Seit 2019 studiert Ani Ter-Martirosyan Liedgestaltung an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln bei Prof. Ulrich Eisenlohr.

Gemeinsam erzielten Sie 2019 den dritten Preis beim Sieghard-Rometsch-Wettbewerb für Kammermusik in Düsseldorf, sowie 2020 einen Sonderpreis im Finale des Lied Concours Groningen in den Niederlanden. Sie wurden eingeladen in 2020 beim international renommierten Liedfestival in Zeist mitzuwirken.

Tomas Kildišius und Ani Ter-Martirosyan sind beide Stipendiaten des Richard-Wagner-Verbandes und des Deutschlandstipendiums. 


Tomas Kildišius war bereits in seinen Schuljahren von Musik umgeben. Als Dreizehnjähriger stand er erstmals solistisch auf der Bühne. Nachdem er einen nationalen Jugendwettbewerb in Litauen gewann, beschloss er, Operngesang zu studieren und begann im Jahr 2014 sein Gesangsstudium, zuerst an der Litauischen Musik- und Theaterakademie, später an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf unter Prof. Konrad Jarnot.

2015 gewann er den Grand Prix im internationalen Wettbewerb für junge Sänger „Kaunas Sonorum 2015“. Bereits während seines Studiums musizierte der junge Sänger mit dem Litauischen Kammerorchester und hatte Konzerte mit verschiedenen Kammer- und Sinfonieorchestern auf den Bühnen der Litauischen Nationalphilharmonie, der Düsseldorfer Tonhalle sowie im Robert Schumann Saal.

Tomas Kildišius wirkte bei verschiedenen Projekten für das Theater Krefeld-Mönchengladbach, die Tonhalle Düsseldorf und die Deutsche Oper am Rhein mit. Mit der Pianistin Ani Ter-Martirosyan musiziert als Liedduo-Partnerin.


Das Spiel von Ani Ter-Martirosyan zeichnet sich durch besondere Emotionalität und Leidenschaft aus. Von Rezensenten wird sie vor allem für ihre „federleichte Virtuosität“ (Neue Zürcher Zeitung) und den poetischen, feinfühligen Klang hochgeschätzt. Sie tritt als vielseitige Liedpianistin auf, deren kongeniale Begleitung sowohl von Ihren Kammermusikpartnern als auch Kritikern gelobt wird (Neuß-Grevenbroicher Zeiterung). Besonderes Augenmerk legt sie auf das Kunstlied.

Seit 2019 vertieft Sie an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln die Liedgestaltung bei Prof. Ulrich Eisenlohr und arbeitet mit verschiedenen Sänger*innen der Hochschulen Köln und Düsseldorf zusammen. Besonders zu nennen ist ihr Lied-Duo mit dem Bass-Bariton Tomas Kildišius.

Die gebürtige Armenierin hat bereits mit sechs Jahren angefangen Klavierunterricht zu nehmen und später fand Sie noch zur Orgel. Sie wurde am staatlichen Konservatorium in Eriwan angenommen und studierte dort bei den Professoren Anna & Sergej Saradjan.

Im Anschluss studierte sie Klavier an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln bei Prof. Pavel Gililov und Prof. Jacob Leuschner. Ihren letzten Abschluss machte Ani Ter-Martirosyan an der Robert Schumann Musikhochschule in Düsseldorf bei Prof. Barbara Szczepanska und legte dort ihre Prüfung mit Auszeichnung ab.

Als gefragte Pianistin ist Ani Ter-Martirosyan bei solchen Konzertsälen wie Kölner Philharmonie, Essener Philharmonie, Robert-Schumann-Saal Düsseldorf, Theater Aachen, Historische Stadthalle Wuppertal, Teatro Quirino di Roma, Villa Borghese Roma, Villa Medici Giulini Milano zu hören.

Bereits während des Studiums wurde die junge Pianistin bei namhaften nationalen und internationalen Wettbewerben und Festivals, wie Osimo Internationaler Wettbewerb (Italien), Ile de France Internationaler Wettbewerb (Frankreich), Bachelor Awards (Deutschland), Lied Concours (Niederlande), Sieghard-Rometsch-Wettbewerb für Kammermusik (Deutschland), BIS Festival Engadin (Schweiz), Allegro Vivo Festival (Österreich), Klavier-Festival Ruhr  (Deutschland) ausgezeichnet.

Ani Ter-Martirosyan ist Stipendiatin diverser renommierter Stiftungen, darunter der Wagner Stiftung, des Deutschland Stipendiums, der Yehudi-Menuhin-Stiftung, der Gulbenkian Stiftung und vieler anderen.

Von besonderer Bedeutung auf ihrem künstlerischen Weg ist die einjährige Zusammenarbeit mit dem Conservatorio di Musica Santa Cecilia di Roma gewesen, wo sie die einzigartige Gelegenheit erhielt, an historischen Instrumenten wie dem Cembalo und Hammerklavier zu spielen. Zurzeit wirkt sie als Gründungsmitglied im Trio Meredi aus Rom.

Im Rahmen zahlreicher Meisterklassen kam sie in Berührung mit bedeutenden Musikerpersönlichkeiten wie Ferenc Rados, Dmitry Baschkirov, Jacques Rouvier, Claudio Martinez Mehner sowie Hisako Kawamura, die einen immensen Einfluss auf ihre künstlerische Entfaltung ausgeübt haben.

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